Sommerzeltlager am Edersee

Bei herrlichstem Sommerwetter verbrachten 20 Jugendliche und 4 Betreuer der Jugendfeuerwehr Roda 6 herrliche Tage im Albert Schweitzer Lager am Edersee. 

 

Leider ohne Wasser im See, so dass das begehrte Baden und Schlauchboot fahren im See in diesem Jahr ausfallen musste. So musste man sich andere Aktivitäten suchen. Einen Tag war man in Vöhl im Schwimmbad, an einem weiteren Tag wanderte man durch den leeren Edersee nach Asel Süd und besichtigte die Brücke. Auch der Tierpark oberhalb der Sperrmauer wurde besucht.

 

Die schöne Anlage im Albert Schweitzer Lager hatte viele Möglichkeiten des Zeitvertreibes zu bieten: Beach Volleyball, Boccia, Fußball und Gesellschaftsspiele standen an allen Tagen auf dem Programm, denn es sollte sich ja entspannt werden. 

 

Untergebracht war man in fünf Zelthäusern, außer dem Mittagessen musste sich die Gruppe um die Verpflegung selbst kümmern.

So wurden Gruppen eingeteilt die für die Vorbereitung der Mahlzeiten sowie für den Spüldienst nach dem Essen zuständig waren. Jede Gruppe kam in den sechs Tagen mehrmals an die Reihe. Die Mahlzeiten wurden wie sich das für ein Zeltlager gehört gemeinsam im Freien eingenommen, abends gab es entweder Gegrilltes, Brot oder Pizza.

 

Das jährliche Zeltlager der Jugendfeuerwehr findet bereits seit über 35 Jahren statt. Bereits zum 11. Mal war man im Albert Schweitzer Lager, wo man immer gut aufgenommen wird. 

Die Abende wurden entweder am Lagerfeuer oder am Grill verbracht oder man spielte bis die Dunkelheit einbrach. Auf dem großen Platz des Lagers konnte man das wunderbar tun.

Umweltaktion mit Förster Figge

12 Jugendliche und 6 Betreuer der Jugendfeuerwehr Roda haben gemeinsam mit Revierförster Thomas Figge rund 60 Eiben am Waldrand von Roda gesetzt.

 

Rund drei Stunden wurden die Bäume in Teamarbeit bei schönem Wetter gepflanzt. Förster Figge erklärte, dass Eiben gepflanzt werden, um den Baumbestand zu erhöhen und Eiben werden immer seltener, im Mittelalter wurden diese gefällt, um Armbrüste zu bauen. Die Eibe ist die älteste und schattenverträglichste Baumart Deutschlands.

Sie steht in Deutschland auf der Roten Liste der gefährdeten Arten (Gefährdungsklasse 3: gefährdet) und war im Jahre 1994 Baum des Jahres sowie Giftpflanze des Jahres 2011.

 

Oft wird der Rückgang der Eibe in Zusammenhang mit der Ausbreitung der Buche zu Beginn des Klimawechsels vor ca. 2000 Jahren in Verbindung gebracht. Allerdings kann die starke Ausbreitung der Buche nicht allein für das Verschwinden der Eibe verantwortlich sein, da man die Eibe oft auch in Buchenwäldern antrifft, wo sie im Unterstand der Buche wächst. Möglicherweise hat die Buche ihren Teil zum Verschwinden der Eibe beigetragen, ihre Gefährdung jedoch ist in einer jahrhundertelangen Übernutzung durch den Menschen begründet.

 

Um die gepflanzten Bäume wurden noch Gitter als Wildschutz angebracht.

Förster Figge sorgte für eine deftige Pause. Nach der verdienten Stärkung musste die Aktion leider abgebrochen werden, da ein Sturm aufzog.